Syrien und der Nahe Osten
Krieg, Tod, Zerstörung, Massenflucht - und kein Ende in Sicht
Dienstag, 23.10.2018, 19.30 Uhr, Stadtbibliothek

Der Nahe Osten ist aus den Fugen. Was mit dem Überfall der USA auf den Irak begann und später mit dem „Arabischen Frühling“ (der nie ein Frühling war) weiterging, endete im Chaos. Am heftigsten betroffen ist derzeit Syrien, wo Tod und Zerstörung, blinde Wut und religiöser Fanatismus den Alltag zur Hölle machen.
Es tobt weit über die Grenzen Syriens hinaus ein Krieg mit unzähligen Beteiligten mehrerer Volksgruppen und Glaubensrichtungen, für dessen Ausmaß die seit vielen Jahrzehnten andauernde permanente westliche Einmischung einen Großteil der Verantwortung trägt.
Der Orient ist eine Region, in der von Ankara über Damaskus bis Saudi-Arabien und im Jemen, von Pakistan über Teheran, Bagdad, Jerusalem, Kairo und Tripolis, vor allem aber durch Washington und Moskau skrupellos Machtpolitik betrieben und dadurch ein tödlicher Flächenbrand geschürt wird.
Der Vortrag ist der Versuch einer Analyse.