"An den Rändern der Welt"
Spannende Geschichten und grandiose Aufnahmen
Multivisionsshow in Zusammenarbeit mit Greenpeace
Freitag, 22.02.2019, 19.30 Uhr, Amadeussaal

Wenn der Naturfotograf und Umweltaktivist Markus Mauthe unterwegs ist, geht’s ums Ganze. Sein Arbeitsplatz sind die Lebensräume unserer Erde. Für sein neues Projekt reist der Fotograf an die „Ränder der Welt“ und besucht indigene Volksstämme. Diese leben in Tropenwäldern, Gebirgen, Savannen, Wüsten, auf dem Ozean und im arktischen Eis. So verschieden ihre Kulturen auch sein mögen, so haben sie doch eines gemeinsam: Ihr Leben ist bis heute viel stärker mit der Natur verbunden als unsere vom Konsum geprägte Gesellschaft in den Industrieländern. Doch in der globalisierten Welt reicht der Einfluss der Moderne inzwischen bis in den letzten Winkel des Planeten, so dass sich auch das Leben der indigenen Bevölkerungsgruppen in einem starken Wandel befindet. Markus Mauthe möchte die Vielfalt der Kulturen und Lebensweisen fotografieren, solange dies noch möglich ist. Dabei hat er nicht romantische Verklärung im Sinn oder die Ablichtung „edler Wilder“, er dokumentiert eine Realität, in der sich unterschiedliche Kulturen den Herausforderungen durch die Einflüsse von „Außen“ stellen und versuchen, bestmöglich damit zurechtzukommen.
In seinen Bildern kommt die hohe Kunst anspruchsvoller Fotografie zum Ausdruck. Es sind Zeugnisse voller Schönheit, „ehrliche Bilder“, die in einem Prozess des Miteinander und einer Begegnung auf Augenhöhe entstanden sind. Lassen sie sich ein auf ein multimediales Erlebnis, dass Ihnen noch lange Zeit, nachdem das letzte Bild erloschen und der letzte Ton verklungen sein wird, viel Stoff zum Nachdenken geben wird.