Evas Töchter. Münchner Schriftstellerinnen und die
moderne Frauenbewegung 1884-1933
Kuratorenführung mit Dr. Ingvild Richardsen
in der Monacensia im Hildebrandthaus
Mittwoch, 18.07.2018, 14 Uhr

München um 1900: Die bayerische Residenzstadt wird zu einer der bedeutendsten Kunst- und Kulturstädte Europas, zum Zentrum der Schwabinger Bohème – und einer noch jungen Frauenbewegung, die in der Folge großen Einfluss auf das Bürgertum in ganz Bayern gewinnt. Seit 1894 ist München von der modernen Frauenbewegung bestimmt, die für ein neues Frauenbild, das Recht auf Bildung, Selbstbestimmung und Erwerbstätigkeit der Frau eintritt. Die Stadt ist geprägt von Frauen wie Anita Augspurg, Sophia Goudstikker, Ika Freudenberg, Emma Merk, Marie Haushofer, Carry Brachvogel, Helene Böhlau, Emmy von Egidy und vielen anderen. Die Lebensentwürfe, Ansichten und Ideen dieser Frauenrechtlerinnen, unter ihnen auffallend viele Schriftstellerinnen und Künstlerinnen, sind heute noch hochaktuell. Der Eintritt zur Ausstellung ist frei.
Im Anschluss an die Führung bietet sich ein Besuch im Café Mon im Hildebrandthaus an.