Der Gral


Bis in die Tiefen vorschriftlicher Mythenüberlieferung reicht die Spekulation über den wundertätigen Gral zurück. Die Sehnsucht und Suche nach ihm gewinnt literarische Qualität in der Welt der französischen Artusepik, greift über auf die mittelhochdeutsche Dichtung. In Wolfram von Eschenbachs PARZIVAL ist der Gral ein magischer Stein mit der Hauptfunktion eines Tischlein - Deck - Dich.
Bei anderen Autoren setzt sich aber die dominant werdende Interpretation durch, dass der Gral der Kelch des letzten Abendmahls der christlichen Tradition ist, in dem dann auch das Blut Christi aufgefangen wird - in magischer Kombination mit dem Longinus - Speer, der die Wunde schlug.
Fasziniert von der Grals - Tradition macht Richard Wagner sie auf seine Art fruchtbar für die Ausgestaltung der Erlösungsthematik in seinem "Bühnenweihfestspiel" PARSIFAL.

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4 Abende
Mittwoch, 11.04.2018, 19:30 - 21:30 Uhr
Mittwoch, 18.04.2018, 19:30 - 21:30 Uhr
Mittwoch, 25.04.2018, 19:30 - 21:30 Uhr
Mittwoch, 02.05.2018, 19:30 - 21:30 Uhr
4 Termin(e)
Hans-Peter Hagedorn
1103b
Mehrgenerationenhaus, Planegger Str. 9, 82110 Germering, Raum 211

37,00

Ermäßigung vhs-Mitglieder: 10%
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