Templerorden & Honigbienen


Weit ragt der 87 Meter hohe Turm des Archiconvents der Templer München über die Untergiesinger Kleingarten-Anlage hinaus. Die Templer fanden hier am Auer Mühlbach nach dem Zweiten Weltkrieg eine neue Heimat. Viele Legenden ranken sich um den Orden, der als ein Kind der Kreuzzüge im Jahr 1120 gegründet wurde. Er genoss großes Ansehen, brachte beispielsweise die arabischen Ziffern ins Abendland, konnte einen enormen Reichtum anhäufen und erregte dadurch Neid und Missgunst. Seit dem Jahr 1307 wurden die Templer-Ordensritter verfolgt und bis zum Jahr 1314 zum Teil grausam ermordet.
Im zweiten Teil der Führung wird uns der Imker Thomas Gottenöf in die Kunst der Honigherstellung einführen. Anhand seiner Bienenstöcke wird er uns die Zusammenhänge erklären, die die staatenbildenden Insekten dazu bringen aus den gesammelten Blütenpollen einen Honig herzustellen. Wir werden uns über die Sprache der Bienen, die Organisation im Inneren des Bienenstocks, über Königinnen, Arbeiterinnen und die Aufgaben der Drohnen unterhalten. Wir sprechen über Blütenhonig und über Honigtauhonig. Und wir werden erfahren, welche Feinde die Bienen haben und wie wir als Großstädter den Bienen helfen können. Im Anschluss besteht die Möglichkeit im Café Fausto in der Kraemer-Kunstmühle zum Kaffeetrinken einzukehren.

1 Nachmittag, 11.05.2018
Freitag, 14:00 - 16:30 Uhr
1 Termin(e)
Rudolf Hartbrunner
2234
Treffpunkt: Kraemer-Kunstmühle, Birkenleiten 41, 81543 München

11,00
Belegung:

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