Die Geschichte der Amischen Mennoniten
Von Frankreich bis zum Gut Freiham


Die Amischen Mennoniten genießen als exotische Minderheit in den USA und Kanada einen hohen Bekanntheitsgrad. Weniger wahrgenommen werden deren europäische Wurzeln. Die Amischen Mennoniten leben streng im Sinne der Bergpredigt (Matthäus 5 – 7) und stehen dem technischen Fortschritt sehr kritisch gegenüber.
Ab 1802 sind diese Familien aus dem Elsass und Lothringen, sowie der bayerischen Pfalz auf Einladung der damaligen bayerischen Regierung eingewandert. Viele Impulse zur Bewirtschaftung landwirtschaftlicher Betriebe gehen auf ihren Einfluss zurück. In der Nähe von Germering lebte eine Amische Gemeinde z. B. auch auf dem Gut Freiham.
Viele Mennoniten wanderten später nach Kanada und USA aus, um sich dort verwirklichen zu können. Besonders ab Einführung der Wehrpflicht 1865 in Bayern. Die Amischen Gemeinden lösten sich so nach und nach in Bayern wegen starker Dezimierung ihrer Mitglieder um 1900 auf.
Herbert Holly befasst sich seit 1973 mit den Amischen Mennoniten in der Schweiz, Elsass-Lothringen und der Pfalz, sowie in Bayern. Auch seine Vorfahren in den genannten Ländern gehörten dieser Glaubensgemeinschaft an, deren Geschichte er erforscht.

Vortrag mit Abendkasse

1 Abend, 12.03.2018
Montag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Herbert Holly
1204
Mehrgenerationenhaus, Planegger Str. 9, 82110 Germering, Raum 211

6,00 €
vhs-Mitglieder:
2,00
Belegung: