Verhaltensforschung im Alltag


Der Begriff »Verhaltensforschung« wird häufig auch mit Tierpsychologie, Verhaltensphysiologie, Verhaltensbiologie und Ethologie incl. Humanethnologie & Stadtethologie gleichgesetzt.
Die wissenschaftlichen Methoden der Tier- und Humanethologen ähneln sich, um die zentralen Fragen dieses Wissensgebietes zu klären: Welches Verhalten ist angeboren und welches dagegen erlernt? Welche evolutionären Vorteile sind damit verbunden? Wie hat es sich entwickelt?
In diesem Kurs beschäftigen wir uns in erster Linie mit dem Gebiet der »Humanethologie«, der verwendeten Forschungsmethoden und der bekanntesten Vertreter.
Beispielsweise werden Universalien im menschlichen mittels Longitudinalstudien an verschiedenen traditionellen Kulturen in verschiedenen geographischen Regionen und unterschiedlicher Subsistenzstrategien (z.B. altsteinzeitlicher Jäger & Sammler in der Kalahari) erforscht.
Damit werden genau diese Verhaltensweisen identifiziert, die bereits den Alltag eines steinzeitlichen Jägers und Sammlers vor vier Millionen Jahren bestimmten und der Homo sapiens des Informationszeitalters in seinem urbanen Ökosystem immer noch zeigt.
Der moderne Homo sapiens lebt in einer hochtechnisierten Welt. Seine Grundbedürfnisse und Ansprüche an seine Umgebung hingegen stammen noch aus der Steinzeit. Viele Probleme der Großstadtbewohner haben ihren Ursprung gerade in diesem Widerspruch. Für eine mögliche Lösung betrachten wir uns im Spiegel der Anderen.

Bei Interesse kann dieser Themenblock auch einzeln gebucht werden.
4 Abende
Mittwoch, 07.11.2018, 19:00 - 21:00 Uhr
Mittwoch, 14.11.2018, 19:00 - 21:00 Uhr
Mittwoch, 21.11.2018, 19:00 - 21:00 Uhr
Mittwoch, 28.11.2018, 19:00 - 21:00 Uhr
4 Termin(e)
Kirsten Kruck
1101b
Mehrgenerationenhaus, Planegger Str. 9, 82110 Germering, Raum 204

37,00 €
Ermäßigung vhs-Mitglieder: 10%
Belegung: