Die Rolle des Islam in den arabischen Staaten, Teil 2
Wegen Erkrankung des Dozenten wird der Vortrag
auf den 24.10.2018 verlegt.
Um Anmeldung wird gebeten.
(ausgefallen)


Der Ruf nach Verteidigung der europäischen Werte und das Unbehagen gegenüber dem Islam als Religion sind häufige Gegenreaktionen auf den islamistischen Terror. Ist der Islam nur eine monotheistische Religion oder kann man ihn auch als eine religiös-politische Ideologie bezeichnen?
In vielen islamischen Ländern beeinflusst der Islam Innen- und Außenpolitik und ist bei einigen von ihnen auch Grundlage der Verfassung. Doch sie sind kein homogener Block. Der Konflikt zwischen Sunniten und Schiiten tritt sogar in Form zwischenstaatlicher Auseinandersetzung zwischen dem Iran und Saudi-Arabien in letzter Zeit wieder stark hervor. Die israelisch-arabischen Konflikte und die Feindseligkeit der iranischen Mullahs gegenüber dem Staat Israel verschärfen die politische Lage.
In anderen Ländern, wie zum Beispiel in Syrien, gab es eine panarabische Bewegung mit dem Ziel der Bildung einer arabischen Kulturnation mit allen Arabern in einem gemeinsamen Staat.
Der Vortrag skizziert den Verlauf der religiösen und politischen Konfrontation dieser Staaten vor dem Hintergrund des Bürgerkrieges in Syrien und zeigt die Wurzeln des kulturellen Konflikts zwischen diesen Staaten.

Vortrag mit Abendkasse

Ali Fahimy
1212

6,00 €
vhs-Mitglieder:
2,00

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