Die amerikanische Außenpolitik


Die Terroranschläge vom 11. September 2001 erschütterten die nationale Sicherheit und die Wertvorstellungen der USA wie kein Ereignis zuvor in ihrer Geschichte. Die nach dem Ende des Ost-West-Konflikts einzig verbliebene Supermacht musste Antworten auf eine neue und unberechenbare Bedrohung finden. Der Vortrag skizziert die Konzepte der amerikanischen Außenpolitik im Kampf gegen den islamistischen Terrorismus und analysiert die Hintergründe und die Ursachen für ihre Veränderung: von Präsident Bushs Doktrin des „missionarischen Realismus“, die Menschenrechte und Demokratie durch militärische Stärke verwirklicht sehen wollte und von den Gegnern als Ausdruck des Machtanspruchs einer Hegemonialmacht kritisiert wurde, über Präsident Obama bis zu Trump. Mit dem Amtsantritt von Präsident Obama haben sich die Akzente verschoben. Im Mittelpunkt steht nun das kooperative Handeln mehrerer Staaten: Die USA braucht als Führungsmacht Verbündete, die aktiv Verantwortung tragen und gemeinsam gegen den Terrorismus vorgehen. Unter dem neuen Präsidenten, Donald Trump, der eine Politik der Stärke – USA zuerst – und  Wirtschaftsprotektionismus verfolgt, kann sich die Weltpolitik sehr stark ändern.

Vortrag mit Abendkasse

1 Abend, 12.11.2018
Montag, 19:30 - 21:00 Uhr
1 Termin(e)
Ali Fahimy
1216
Mehrgenerationenhaus, Planegger Str. 9, 82110 Germering, Raum 211

6,00 €
vhs-Mitglieder:
2,00
Belegung: