Die Theresienhöhe - Von der Alten Messe zum noblen Stadtviertel


Die Anhöhe auf dem westlichen Isarhochufer hat König Ludwig I. im 19. Jahrhundert zum Bau der Ruhmeshalle veranlasst. Und weil die Lage gar so reizvoll war, wollte die gehobene Gesellschaft hier über der Stadt ein Villenviertel errichten. Dazu kam es aber nicht, stattdessen wurde ein Ausstellungspark erbaut. Erst der Umzug der Messe nach Riem 1998 hat die Idee, ein nobles Stadtviertel hier entstehen zu lassen, wieder belebt. Einige der alten Messebauten sind als vorzügliche Beispiele des frühen Eisenkonstruktionsbaus erhalten geblieben. Um sie herum und um den idyllischen Bavariapark gruppieren sich Wohn- und Gewerbebauten in bisweilen auffallendem architektonischem Erscheinungsbild. Der herausragende Bau in Höhe und Gestalt ist der Wohnturm des Architekten Otto Steidle. Und ein Pendant zum konventionellen Bavariapark stellt der „Quartiersplatz“ dar, den renommierte Künstler auf dem „Bahndeckel“ in zeitgemäßen Formen und Farben gestaltet haben.

1 Vormittag, 29.09.2018
Samstag, 11:00 - 13:00 Uhr
1 Termin(e)
Anne Mischke-Jüngst
2214
Treffpunkt: Vor dem KPMG-Gebäude, Ganghoferstr. 29, 80339 München

10,00
Belegung: