Die preußische Kulturlandschaft und ihre Schöpfer: Schinkel, Pückler und Fontane
Live-Präsentation


Das dünn besiedelte Land Brandenburg wurde aufgrund seiner ertragsarmen Böden einst als „Des Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse“ bezeichnet. Wesentliche Impulse zur Schaffung einer preußischen Kulturlandschaft gingen im 19. Jahrhundert vom kunstsinnigen Monarchen Friedrich Wilhelm IV. aus. Viele seiner Ideen zeigen sich in den Schlössern und Parks von Berlin und Potsdam sowie auf der Berliner Museumsinsel. Verwirklicht wurden Sie wesentlich von Karl Friedrich Schinkel, Friedrich August Stüler und Ludwig Persius, den Architekten des Königs. Sie schufen Bauten nach italienischen Vorbildern, wie Schloss Glienicke, die Römischen Bäder, Schloss Charlottenhof, die Nikolaikirche in Potsdam oder die Heilandskirche in Sacrow. Die Landschaftsparks des Fürsten von Pückler-Muskau, in Branitz bei Cottbus und am Schloss Babelsberg brachten gartenkünstlerische Ideen aus England nach Brandenburg. Gespiegelt wurde die preußische Gesellschaft durch die Werke des in Neuruppin geborenen Apothekers und Schriftstellers Theodor Fontane, aber auch in den Schriften Pücklers.
Der Vortrag zeigt Ihnen außerdem die Highlights der Reise „Potsdam, Ruppiner Schweiz und Havelland“, die Sie im Juni mit der vhs unternehmen können. Kurs 1636.

Anders als im Heft veröffentlicht (21.03.2019), findet der Vortrag am Mittwoch, 10.04.2019 statt.

Vortrag mit Abendkasse

1 Abend, 10.04.2019
Mittwoch, 20:00 - 21:30 Uhr
1 Termin(e)
Dr. Kaija Voss
1604

9,00

Schüler/in und Student/in:
7,00

vhs-Mitglieder:
3,00
Belegung: