BISS – Kampf gegen Armut und Obdachlosigkeit: Nachbarschaftliches Engagement ganz anderer Art (ausgefallen)


Seit mehr als 25 Jahren gibt es die Münchner Straßenzeitschrift BISS und ihren Kampf gegen Armut und Obdachlosigkeit. Straßenzeitschriften gibt es auf der ganzen Welt, von Argentinien bis Sambia; sie verfolgen alle den gleichen Kampf und sind zum größten Teil in einem internationalen Netzwerk verbunden.
Wie verhilft BISS Armen und Wohnungslosen in München wieder zu eigenem Verdienst, einem strukturierten Tagesablauf, eigener Wohnung und – bei Festanstellung – sogar zur Unabhängigkeit von öffentlichen Geldern?
Im Ostfriedhof vor dem pompösen Mausoleum des Münchner Originals Rudolph Moshammer erzählt der BISS-Stadtführer, wie und warum sich der einstige Edel-Boutique-Besitzer für Obdachlose engagierte und wie BISS bis heute von dessen Stiftung profitiert. Am Grab der BISS-Verkäufer erfahren Sie, warum BISS, anders als gewöhnliche Firmen, ein Grab für seine Mitarbeiter hat. Warum sind alle, deren Namen auf den Grabsteinen stehen, so früh verstorben?
Lassen Sie sich bei dieser Führung von einem Verkäufer der Münchner Straßenzeitschrift von seinen Erfahrungen und der Arbeit bei BISS erzählen.

Projektleitung Stadtführug "München mit BISS"
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9,00 €