Die Ausstellung im Museum Fünf Kontinente entstand in enger Zusammenarbeit mit Māori-Kokurator David Jones und eröffnet tiefe Einblicke in das Māori-Weltbild hinter Holz und Schnitzkunst. Indizien wie Holz- und Stilanalysen spüren dem Weg nach, den die im Museum Fünf Kontinente bewahrten Schnitzwerke von Neuseeland nach München nahmen. Viele wurden zwischen 1824 und 1932 in London erworben: Die genaue Herkunft in Neuseeland ist oft unbekannt. Zu einer Figur konnten Māori-Nachfahren exakte Verbindungen herstellen und widmen ihr einen eigens von ihnen gestalteten Raum.