Archäologischer Spaziergang durch Germering: Auf Spurensuche von der Steinzeit bis in die NS-Zeit
Spuren menschlichen Lebens gibt es in Germering schon seit der letzten Eiszeit vor etwa 33.000 Jahren. Seit dem Ende der Steinzeit lassen sich kontinuierlich Siedlungen nachweisen. Zahlreiche Fundstücke sind im ZEIT+RAUM Museum am Rathaus ausgestellt – doch wo wurden sie im Stadtgebiet von Germering gefunden? Bei unserem archäologischen Rundgang berühren wir außerdem Orte, die in der Zeit des Nationalsozialismus eine besondere Rolle spielten, wie das Stöhrlager und das Dornierlager. Was bisher darüber bekannt ist, wird während der Führung erörtert. Diese Spuren der NS-Zeit stehen heute neben den archäologischen Funden und machen die wechselvolle Geschichte Germerings sichtbar.
Mit Marcus Guckenbiehl, dem Leiter der Germeringer Stadtarchäologie, begeben Sie sich auf die Suche nach den Originalschauplätzen wichtiger Ausgrabungen. Die etwa 2,5 km lange Route führt durch ein spätbronzezeitliches Bestattungsareal, vorbei am ehemaligen Stöhrlager zu einem jungsteinzeitlichen Bestattungsplatz der sog. Glockenbecherkultur. Wir gehen durch das ehemalige Dornierlager, in dem es auch bronzezeitliche Siedlungsspuren gibt, zur Fundstelle eines glockenbecherzeitlichen Brunnens. Im weiteren Verlauf kommen wir durch die frühmittelalterlichen Gräberfelder an der Krippfeld- und Steinbergstraße und gehen entlang einer bronzezeitlichen Siedlung zurück zum Ausgangspunkt, dem Museum.
Die Veranstaltung erfolgt in Kooperation mit der Stadt Germering.